Ménestreau-en-Villette
Der Name Ménestreau stammt von einem "kleinen Kloster" (lateinisch Monestrolium), das dort seit dem Jahr 1000 belegt ist und später zu Ménestreau-en-Sologne und dann zu Ménestreau-en-Villette wurde. Die Kapelle dieses Priorats war der Ursprung der schönen Kirche, die das Prunkstück des Kulturerbes der Gemeinde ist. Die im 13. Jh. erbaute und im 15. und 16. Jh. erweiterte Kirche Notre-Dame besitzt noch Wandmalereien aus dem 13. Jh. am Chorgewölbe, die musizierende Engel darstellen. Ihr sehr schöner, mit Kastanienholz getäfelter Dachstuhl aus dem 16. Jh. wurde wieder zur Geltung gebracht.
Im Wald steht der Saint-Thibault-Brunnen, dessen Wasser Fieber heilen sollte. Er wurde 1890 aus örtlich hergestellten Ziegeln wieder aufgebaut und mit einem eleganten, kunstvollen Glockentürmchen versehen,